Foto: NASA Hubble Space Telescope / Unsplash
Klappentext
Im September 2032 beobachten Astronomen auf La Palma etwas, das sie zunächst für ein seltenes astronomisches Ereignis halten. Dann wird klar, was sie sehen: Saturn stirbt. Was den Planeten zerstört, weiß niemand, und es wird lange dabei bleiben.
Wenige Tage später schlägt ein Bruchstück an der Küste Eritreas ein. Der junge Astrophysiker Max Roth bemerkt als Erster, dass es auf dem Weg zur Erde langsamer geworden ist, und ein Asteroid bremst nicht. Peter Stokes, den die Vereinten Nationen an die Absturzstelle schicken, findet dort Orte, an denen die Zeit anders läuft. Nach und nach begreift er, was da vom Himmel gefallen ist: das Wrackteil eines fremden Schiffes.
Bald stehen Amerikaner, Chinesen und eine Schutztruppe der UN an derselben Küste, und aus dem Fund wird ein Zuständigkeitsalbtraum. Wem gehört ein Wrack, das von keinem Staat der Erde stammt? Wer darf es untersuchen? Während darüber gestritten wird, beginnt im Verborgenen ein Wettlauf um die Technik der Fremden.
Saturn erzählt einundzwanzig Jahre aus vier Leben: dem eines Physikers, der etwas stiehlt; einer Chemikerin, die vor dem warnt, was sie selbst baut; eines Beamten, der die einzige Verbindung hält, die es gibt; und einer Tischlerin in der kanadischen Arktis.
